eCard für StudentInnen - Guilherme Wood - Gene steuern die Gedanken - Tag der offenen Tür - Katharinafeier 09 - Arme Frauen, reiche Frauen
Newsletter der Uni Salzburg - 27. März 2009
BÜRGERKARTE incl. GRATIS LESEGERÄT
Eine Aktion des Bundeskanzleramtes ermöglicht die Freischaltung der eCard für StudentInnen als Bürgerkarte. Dafür braucht man eine gültige eCard und einen Ausweis bzw. Führerschein. Ausländer benötigen einen internationalen Reisepass). Für jede Freischaltung gibt es gratis dazu ein eCard Lesegerät.
Dr. Guilherme Wood, Forscher am Fachbereich Psychologie der Universi-tät Salzburg, in einem internationalen und interdisziplinären Verbund an der Entdeckung eines "genetischen Fingerabdruck" in den Hirnfunktionen beteiligt
Am Mittwoch, den 29. April 2009 bietet die Universität Salzburg Schülerinnen und Schülern, Eltern und allen Interessierten Informationen über das Studieren
Am 28. und 29. April findet die Katharinafeier 2009 " Arme Frauen,
reiche Frauen - von der Option für die Armen zur
Realisierung eines guten Lebens für alle" an der Katholisch-Theologische Fakultät,
Universitätsplatz 1
(Sacellum: Eingang Ecke Hofstallgasse) statt.
Vom 13. bis 17. Juli 2009 findet in der Großen Universitätsaula Salzburg die 58. Internationale Pädagogische Werktagung Salzburg zum Theme "Geist - Begeisterung" statt.
Der Menüeplan im Café Uni:Versum für die kommende Woche bietet abwechslungsreiche Mahlzeiten zu Sonderpreisen für Uni-MitarbeiterInnen und Studierende.
Die Bürgerkarte ermöglicht eGovernment Leistungen online abzufragen, wie Strafregisterauszug, Meldezettel, Stipendienverlängerungen usw. Weiters kommt man über das Elba Internet unkomplizierter und zeitsparender an Online-Dienstleistungen ausgewählter Banken wie die Raika. Natürlich immer mit höchstem Sicherheitsstandard.
Studierende können dafür einen Termin bei Fitzko Daniel (daniel.fitzko@help4students.at) oder Karina Schaidreiter (karina.schaidreiter@help4students.at) vereinbaren.
Weitere Infos: www.studi.gv.at
Gene steuern die Gedanken
Haben die Gene Einfluss auf unsere Denkstrukturen? Dieser Frage ist jetzt eine internationale und interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlern nachgegangen. Das Ergebnis zeigt, dass sich im Aktivierungsmuster des Gehirns eine Art "genetischer Fingerabdruck" einer Person nachweisen lässt. Es ist also genetisch mitbestimmt, auf welches Netzwerk von Gehirnarealen eine Person für das Arbeitsgedächtnis zurückgreift, wenn ihr kognitive Anforderungen gestellt werden. Die Ergebnisse der Studie, die Wissenschaftler aus Aachen, Amsterdam, Bonn, Maastricht, Nijmegen und Salzburg gemeinsam durchgeführt haben, wurden jetzt in der aktuellen Ausgabe des international renommierten Wissenschaftsmagazins "Science" veröffentlicht.
Bei der Erforschung der Hirnaktivierung liefert die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) Bilder des Gehirns: Während der Proband beispielsweise Gedächtnisaufgaben mit Zahlen ausführt, lässt sich die "Aktivierung" des Stoffwechsels verfolgen. Bisher haben Wissenschaftler hauptsächlich die Regionen untersucht, die die größten Effekte bei allen Probanden einer Studie zeigen. Die Messung solcher durchschnittlichen Gruppeneffekte kann aber das Verständnis für das Zustandekommen von Aktivierungsmustern des Gehirns verstellen, denn es gibt durchaus Unterschiede zwischen den Personen. Um Aufschluss über individuelle Muster zu bekommen, führten die Wissenschaftler eine Studie mit eineiigen Zwillingen durch. Die ausgewählten männlichen Geschwisterpaare hatten alle noch einen Bruder, der unter gleichen Bedingungen die gleichen Aufgaben löste. Während die Zwillinge genetisch identisch sind, teilen sie mit ihrem Bruder auf Grund der gleichen Abstammung im Durchschnitt nur 50 Prozent der Erbanlagen.
Im Rahmen der Studie hatten die drei Mitglieder jeder untersuchten Familie dieselben Gedächtnisaufgaben in zwei getrennten Untersuchungen mit der fMRT zweimal zu bearbeiteten: Sie sollten sich bei einer Gedächtnisaufgabe visuell vorgegebene Ziffern einprägen. Dabei wurden sie durch eine weitere Aufgabe abgelenkt, bei der einfache Rechenaufgaben zu lösen waren oder Fotos von Objekten in Gruppen einsortiert werden mussten. Anschließend bekamen sie erneut eine Ziffer gezeigt und sollten entscheiden, ob sie diese bereits vorher gesehen hatten.
Die Auswertung zeigte, dass die Hirnaktivierungsmuster zwischen den einzelnen Personen beträchtlich variierten. Allerdings ließ sich bei der Aktivierung unter den Zwillingen in bestimmten Hirnregionen eine größere Ähnlichkeit feststellen als im Vergleich mit ihrem Bruder. Dies belegen die von den Wissenschaftlern farblich sichtbar gemachten Aktivierungsmuster und ihre räumliche Verteilung, die durch die Bearbeitung der Gedächtnisaufgaben gewonnen wurden. Zusätzlich wurde eine Anordnung der Heritabilität der Aktivierung angefertigt. Unter Heritabilität versteht man den genetischen Anteil an der beobachteten Variabilität. Heritabilitätskarten oder Erblichkeitskarten zeigen, in welchen Teilen des Gehirns genetische Einflüsse mehr oder weniger zu individuellen Unterschieden in der Hirnaktivierung beitragen.
Im Detail wurden genetische Einflüsse auf zwei Netzwerke des so genannten Arbeitsgedächtnisses identifiziert. Eines ist besonders mit der sprachlichen Verarbeitung, das andere mit der numerisch-räumlichen Verarbeitung von Zahlen befasst. Eineiige Zwillinge zeigten eine überraschend hohe Übereinstimmung in ihrer funktionellen Hirnorganisation, die signifikant höher ausfiel als mit ihrem (Nichtzwillings-) Bruder. Die Studie legt nahe, dass die individuelle Bevorzugung eines bestimmten Verarbeitungsmodus und dessen Einflüsse auf die Verhaltensleistung unter genetischem Einfluss stehen. Damit würden gewisse neurobiologische Grundlagen der Individualität eine genetische Komponente aufweisen.
An der aktuellen Studie über genetische Einflüsse auf die Hirnaktivierungsmuster war Dr. Guilherme Wood vom Fachbereich Psychologie der Paris-Lodron Universität Salzburg beteiligt. Sein Beitrag betrifft die neurokognitive Seite der Untersuchung. Außerdem waren Wissenschaftler aus Aachen (Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Klaus Willmes-von Hinkeldey und seinem Mitarbeiter Jan Willem Koten), Amsterdam (Prof. Dorret Boomsma), Maastricht (Prof. Reiner Goebel), Nijmegen (Prof. Peter Hagoort) an den Arbeiten beteiligt. Die Zwillings-Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek (NWO) gefördert.
Weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Klaus Willmes-von Hinkeldey Schwerpunktkoordinator "Klinische Neurowissenschaften" Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung "BIOMAT"
Telefon: 0241 - 80 80034 E-mail: willmes@neuropsych.rwth-aachen.de
Die Besucher erwartet ein umfangreiches Programm mit allen wichtigen Informationen über Studienmöglichkeiten, Berufsaussichten und viel Wissenswertem rund um das Studium: Was kann oder soll ich studieren, wie komme ich zu einem Stipendium, wer berät mich über Auslandssemester und hilft bei der Wohnungssuche? Professoren, Mitarbeiter und Studierende der Universität Salzburg beraten im persönlichen Gespräch.
Die Besucher können den Studienalltag miterleben: Die speziell für die Gäste vorbereiteten Workshops geben Einblick in die Studieninhalte. Den regulären Lehrbetrieb kann man in "Schnuppervorlesungen" kennen lernen. Am Nachmittag finden Führungen durch historisch und architektonisch reizvolle Universitätsgebäude statt.An Infoständen erhalten die Besucher Studienbroschüren, auch für einen kostenlosen Imbiss in der Mensa ist gesorgt.
19.00 Uhr Abendinformation, Hellbrunnerstraße 34
Für alle Interessierten, die tagsüber keine Zeit haben, bietet die Universität eine Informationsveranstaltung am Abend. Die Besucher erhalten einen Überblick über Studienmöglichkeiten, außerdem werden Fragen der Finanzierung, Stipendien und Berufsaussichten erörtert mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion.Weitere Informationen siehe unten oder unter: www.uni-salzburg.at/openday
Geist tritt sinnenfällig in Erscheinung in der Kunst, durch die Inspiration wortwörtlich: Wenn Geist herabfließt. Zum Beispiel wird allgemein vom "Geist einer Schule" gesprochen, der so viel bewirken kann. Und es ist allemal ein Kompliment, wenn von einem Menschen gesagt wird: Er oder sie hat Geist.
Wie alle Jahre werden hochkarätige ReferentInnen, darunter WissenschafterInnen der Uni Salzburg, zu diesem Thema über Fragen zur geistigen Entwicklung, Motivation und Kreativität referieren. In 20 Arbeitskreisen werden diese Inhalte vertieft, und das kulturelle Rahmenprogramm begeistert etwa mit einem zaubernden Priester.
Information und Anmeldung: http://www.kirchen.net/pwt/
Internationale Pädagogische Werktagung Salzburg
Raiffeisenstraße 2, A-5061 Elsbethen/Salzburg
Tel. 0043 (0)662 8047-7520; Mail: pwt@bildung.kirchen.net
Die Tagesgerichte für 6,90 Euro werden an Studenten und Mitarbeiter der Uni als "UNI:LUNCH", zusammen mit einem "UNI:SDODA" 0,5l (Himbeer, Holler od. Zitrone) zu einem Preis von 4,90 Euro angeboten. Siehe rote Kennzeichung!
Montag, 30.03.2009
Erdäpfelcremesuppe EUR 3,30 Fussili mit Thunfisch und Oliven EUR 6,90
Marinierter Matjes mit Gurken-Sauerrahm und roter Zwiebel EUR 8,90
Ruccola und Radicchio mit Birne und Speck EUR 8,70
Dienstag, 31.03.2009
Gartenkressesuppe EUR 3,30 Ligurische Spaghetti mit grünen Bohnen und Pignoli EUR 6,90
Gebackenes Fischfilet mit Mandelreis EUR 9,50
Salat mit karamelisierten Nüssen und Trauben EUR 8,70
Mittwoch, 01.04.2009
Erbsenschaumsuppe EUR 3,30 Torteloni mit Käserahmsauce EUR 6,90
Matjestartar mit Kartoffelrösti EUR 8,90
Radicchio mit Ruccolabündchen im Speckmantel dazu FrischkäseEUR 4,50
Donnerstag, 02.04.2009
Karotten-Ingwer-Suppe EUR 3,30 Penne mit Spinat und Gorgonzola EUR 6,90
Putenstreifen mit Gemüsereis EUR 9,50
Bunter Salat mit gefüllten überbackenen Tomaten EUR 8,50
Freitag, 03.04.2009
Italienische Minestrone EUR 3,30 Pasta mit Pilzbolognese EUR 6,90
Putenbrust Louisiana mit Polenta EUR 10,50
Feines Lachstartar auf Kartoffelrösti EUR 4,50
Samstag, 04.04.2009
Broccolicremesuppe EUR 3,30 Linseneintopf EUR 6,90
Parmaschinkencarpacchio mit Melone EUR 9,50
Blattsalate mit Räucherforelle und Kartoffelcroutons EUR 9,70
Unbenanntes Dokument
Für den Inhalt verantwortlich: Für das Rektorat: Vizerektorin für
Kommunikation und internationale Beziehungen Prof. Dr. Sonja Puntscher-Riekmann,
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